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Ein Ökokonto - Was ist das?
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Bei allen Eingriffen ist es wichtig, dass der Ausgleich grundsätzlich an den Naturraum gebunden ist.

Schleswig-Holstein wurde zu diesem Zweck in drei große Naturräume unterteilt und zwar in die Marsch, die Geest und das östl. Hügelland. 

Unser Ökokonto, mit 340.000 Ökopunkten,  befindet sich in Nordfriesland auf der Geest, dicht an der dänischen Grenze.

Wir können mit unseren Oekopunkten bis an den Rand von Hamburg auf der Geest ausgleichen, da der Naturraum Geest bis dort festgelegt worden ist. 

Der Planungsbeginn fand im September 2012 bei der Naturschutzbehörde Husum statt.

Bis zur Fertigstellung des Oekokontos im Mai 2014 wurden sechs verschiedene Kleingewässer angelegt, Knickwälle hergestellt und eine Streuobstwiese geschaffen.

Die gesamte Fläche, 24 ha wurde im Frühjahr 2014 mit einer artenreichen Gras- und Wildblumenmischung (Bienenweide) eingesät.

In Zukunft werden diese Flächen als extensives Dauergrünland für die Schafhaltung genutzt.

Das Oekokonto bietet Lebensraum für Wiesenvögel, wie den Kiebitzen, Lerchen, Rebhühnern, Wachteln, Fasanen, etc., Haarwild, wie den Rehen und Hasen.

Die Gewässer werden von Reptilien und Amphibien genutzt und sind dort ungestört.

Es wird kein Dünger gestreut, kein Spritzmittel verwendet, kein Umbruch mehr stattfinden.

Vom Frühjahr bis zum Spätherbst werden die Flächen nach Vorgabe der Naturschutzbehörde von Schafen abgegrast. Schafe eignen sich hervorragend zur Beweidung der Flächen, hinterlassen kaum Trittspuren. Im Winter ist eine Ruhezeit vorgesehen.

Alle neu hergestellten Kleingewässer sind zwischen 500 - 1000 qm groß.

Sie sind mit flachen und tieferen Ebenen, die über 2 m tief sind, hergestellt worden.

Es wurden insgesamt 970 m Knickwälle hergestellt.

Sie wurden zweireihig, mit 30 verschieden heimischen Bäumen und Sträuchern bepflanzt.

Ein Redder wurde im Süden des Ökokontos angelegt.


An einem vorhandenen Knick im Westen, wurde zusätzlich, jedoch ohne Wall, eine Baum-und Strauchreihe, dreireihig, ca. 320 m lang angepflanzt.


Insgesamt wurden an die 3000 Bäume und Büsche gepflanzt.


(Rotbuchen, Hainbuchen, Haselnuss, Weißdorn, Heckenkirschen, Eichen, Pfaffenhütchen, Feldahorn, Bergahorn, Faulbaum, Vogelbeeren, Schlehen, Wildapfel, Erlen, Hundsrosen, Holunder, Schneeball, Roter Hartriegel, Vogelkirschen, Ebereschen, Hängebirken,
Wildpflaumen, Wildbirnen, Kreten, Mirabellen)

Am Waldrand im Süden, wurden größere Laubbäume angepflanzt.


Alle Anpflanzungen wurden mit einer dicken Strohschicht vor Austrocknung und Unkrautbewuchs geschützt.

Eine Obststreuwiese wurde angelegt, mit 10 Apfel-, 2 Kirsch-, 4 Birnen-,
4 Pflaumenbäumen und einem Quittenbaum, alle hochstämmig, mit 10 m Abstand zueinander.   

Die Bäume wurden gegen Wildverbiss geschützt.

 
Es wurden bevorzugt alte Obstbaumsorten gewählt.

Im ersten Jahr haben zwei Imker ihre insgesamt 32 Bienenvölker zu unseren Flächen gebracht. Die blühenden Wildblumen brachten viel Nahrung für die Bienen. In den Folgejahren haben sich auf den Flächen nur die verschieden Kleesorten behaupten können. Der Klee wird sehr gerne von den Bienen und Wildbienen, wie den Hummeln angenommen. An den Rändern und an den Wällen finden sich immer noch Pflanzen der Bienenweide vom Ansaatjahr.

Unter der Erde gibt es inzwischen viel Leben, die Maulwürfe finden genügend Futterangebote.

Durch die konventionell wirtschaftende Landwirtschaft, wird diesen Tieren immer mehr ihr natürlicher Lebensraum entzogen.


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